Erfahrungsbericht Vertrieb – In der Messelogistik

Vorstellung

Hallo, ich bin Lydia, 26 Jahre alt und Vertriebsmitarbeiterin im Bereich Messeveranstaltungen und Messelogistik in einem kleinen renommierten Logistikunternehmen. In meinem „Erfahrungsbericht Vertrieb“ will ich euch Einblicke in meine Tätigkeit und zu meinem Berufseinstieg geben.

„Als Vertriebsmitarbeiterin bin ich für die Bestandskundenpflege zuständig und ermittle Wünsche meiner Kunden, die wir im Team umsetzen.“

Zu meinen weiteren Aufgaben gehören die Neukundenakquise und das Vertriebscontrolling.

Das Studium

Mein Studium (Bachelor of Arts International Business), das ich in Vollzeit absolvierte, war sehr praxisbezogen. All meine Dozenten waren nebenberuflich in verschiedenen Wirtschaftsbereichen tätig. Dadurch gaben mir die praxisnahen Beispiele ein Gefühl für das wahre Arbeitsleben.

„Im Studium habe ich das Gefühl vermittelt bekommen, dass der Kunde die höchste Priorität hat und dass das unternehmerische Denken bei den Kundenbedürfnissen anfängt.“

Das empfinde ich in meiner derzeitigen Tätigkeit ebenfalls so.

Ich bin die geborene Vertrieblerin, so zumindest werde ich in meinem privaten Umfeld wahrgenommen. Mir fiel es deshalb auch besonders leicht, nach einem für mich passenden Studium den passenden Beruf zu finden, da mir das Verkaufen und der Kontakt mit Menschen schon immer große Freude bereitet haben.

Der Berufseinstieg

Meine Erwartungen an meinen ersten Job waren sehr hoch und ich habe mich sehr gefreut, endlich das machen zu dürfen, was mir liegt und Spaß macht: Nämlich Verkaufen und direkter Kundenkontakt.

„Diese Erwartungen wurden leider nicht erfüllt. Der Einstieg ins Berufsleben fiel mir sehr schwer.“

Ich konnte mich zunächst sehr gut mit dem Unternehmen identifizieren. Gerade der Bereich Messe und Veranstaltungen haben mich schon immer interessiert. Auch im Logistikbereich konnte ich meine Sprachkenntnisse und vor allem meine Muttersprache Russisch einsetzen, da viele der Messeaufträge in Russland und Osteuropa stattfanden. Eigentlich beste Voraussetzungen für den Job, dachte ich.

Allerdings hat sich in den ersten Monaten herausgestellt, dass das Betriebsklima sehr kalt war und das vermeintliche Team alles andere als ein Team.

„Der Vertriebsleiter spielte die Teammitglieder gegeneinander aus. Das erweckte starkes Misstrauen, was zu einer hohen Mitarbeiterfluktuation führte und die Probleme noch weiter verstärkte.“

Meine Vertriebstätigkeiten bezogen sich nicht wie vereinbart auf Kundenbetreuung und Vertriebscontrolling, sondern lediglich auf den Bereich Telefonakquise. Ich war am Ende sehr enttäuscht und habe begonnen, nach anderen Stellen Ausschau zu halten. Nun habe ich eine Position in einem anderen Unternehmen gefunden, welche ich in naher Zukunft antreten werde.

Lehren aus dem ersten Job

Das wichtigste, was ich aus dieser Zeit mitnehme: Geduld bewahren und den Glauben an sich und seine Fähigkeiten nicht verlieren.

„Darüber hinaus habe ich in diesem einen Jahr gelernt, Vereinbarungen schriftlich festzuhalten.“

Natürlich sollte man das immer tun, nur fällt es einem im ersten Job nicht so leicht, da man noch gar nicht die Erfahrung hat, welche Tätigkeiten in einem Vertrag stehen sollten.

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